|
Im Wasserwerk Langen Erlen wird Trinkwasser in einem europaweit
eimaligen Verfahren durch naturnahe Grundwasseranreicherung
gewonnen (wg. Details siehe D. Rüetschi, Ch. Wüthrich,
R. Wülser, P. Nagel; gwa 06/2001; 81; S. 393 - 400). Das
gewonnene Wasser ist von einwandfreier Qualität und muss
lediglich entsäuert werden.
Als Ersatz der vorhandenen chemischen Neu- tralisationsanlage
mit Natronlauge wurde als ideale Ergänzug der vorhandenen
naturnahen Aufbereitung die Physikalische Entsäuerung
durch feinblasigen Lufteintrag gewählt. Neben der betriebssicheren
Aufbereitung ohne Gefährdungspotential für die Mitarbeiterwerden
durch das Verfahren etwa 140.000 Sfr/Jahr an Chemikalienkosten
eingespart.
Ohne Veränderungen an der Bauhülle wurden die beiden
Anlagen in das bestehende Gebäude integriert und hydraulisch
eingebunden.
|